Der Nationalpark
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Die Landschaft des Balaton berührt einen nicht bloss mit ihrem Wert sondern auch mit ihrer Schönheit, Romantik und mit ihren nach den Jahreszeiten wechselnde Farbe und Atmosphäre. Hier wechseln sich sanfte und steile Hügel, milde und enge Täler, höhere Plateaus ab. Natürlich war es immer der See, der der Natur und Umwelt des Gebietes seinen Charakter gab. Hier wo die Natur im Wasser und der nach Ruhe sehnende Mensch nebeneinander vollkommend harmonisch Platz haben.
Die direkte Uferzone am See ist heute schon eine zum größtenteils verbaute künstliche Umwelt, von dem Standpunkt des Naturschutzes aus ist sie weniger wertvoll. Eine Folge des übermäßigen Baus und der touristischen Entwicklungen ist, dass ein bedeutender Teil der für den Naturschutz wichtigen Schilf-, Seggen- und Grasgebiete verloren sind. Die noch existierenden, mosaikartigen Gebiete mit natürlicher Vegetation werden immer mehr geschätzt, ihre zukünftige Erhaltung und ihre vereinzelte Rekonstruktion ist eine wichtige Aufgabe.
Der NP Balaton-Oberland zieht sich in einer Zone von 1-15 km entlang des nördlichen Ufers des Balatons, von Balatonszõlõs bis zum Kis-Balaton.
Das Wirkungsgebiet der Direktion ertreckt sich nach der Verordnung 36/1997. (XII. 8.) KTM über die Komitate Veszprém und Zala, auf das ins Komitat Somogy hinüberreichende Naturschutzgebiet des Kis-Balaton und weiter auf die seit Anfang 2004 dazugehörige Urlaubsregion im Komitat Somogy. Das Gebiet beträgt ca. 1 Mio. Hektar wovon zur Zeit 10% unter Schutz stehen. Der ungarische Naturschutz tat die ersten Schritte in der Balaton Region.
Die Naturgeographie und Naturwerte des Raumes
Der NP ist eine Fundgrube der geologischen Werte und die Relikte der einzelnen erdgeschichtlichen Epochen beherrschen sogar charakteristische landschaftliche Werte. Man kann unter anderem die landesweit bekannte Grundprofils (Halbinsel Tihany: Fehér-part/Weisses-Ufer, Aszófõ: Farkó-kõ/Farkó-Stein), die Basaltberge mit ihrer charakteristischen Form, die Geysirkuppen, die Höhlen und die Wasserschlinger oder die Steinmeere erwähnen, derer Bewahrung für den Naturschutz von großer Bedeutung ist.
Das Gebiet des NPs ist besonders reich auch an weiteren Naturschätzen.
Neben den oben erwähnten hat dieser Reichtum verschiedene Gründe: die Waldsteppenflora der Tiefebene und die geschlossene Waldvegetation des Mittelgebirges treffen sich in Ungarn in einer relativ engen Zone, und diese Treffzone bietet den Flora- und Faunaassoziationen beider Floratypen in Mosaikordnung einen Lebensraum. Ein weiterer Faktor ist, dass neben der Pannon-Floraprovinz auch die westbalkanische Wirkung zur Geltung kommt.
Neben der zonalen Vegetation spielen auch die von den lokalen Wasser- und Bodenverhältnissen abhängenden Pflanzen und Biotope große Rolle. Unter den
azonalen Floratypen sind die Moore und Moorwiesen die bedeutendsten, die Reliktpflanzen aus der Eiszeit, botanische und zoologische Raritäten bewahren.
Hier können Sie unsere Broschüre herunterladen.
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