Balaton-felvidéki
Nemzeti Park Igazgatóság

8229 Csopak, Kossuth utca 16.
Telefon: +36 87 555 260
Fax: +36 87 555 261
Zalaszántó, Kotsy Wassermühle

Geöffnet:
Wir informieren unsere Gäste, dass die Wassermühle 1 oder 2 Wochen geschlossen ist. VIELEN DANK FÜR IHR VERSTÄNDNIS! 
15. März - 16. Oktober: 10.00 - 17. 00 Uhr
Montags geschlossen!

Eintrittspreis:
Erwachsene: 500,- Ft
Ermäßigt (Schüler, Student, Rentner, Pädagoge, Mitglied des Verbandes der Naturfreunde und MME): 400,- Ft
Kind (4-14 Jahre): 300,- Ft
Bitte beachten Sie, dass die Bezahlung bei der Kasse nur in Forint (HUF) und in bar möglich ist.
Balatoncard Partner
Eintrittspreise incl. Mehrwertsteuer
Tel: +36 83/572-010, +36 87/555-291
Adresse: Zalaszántó, Ádám u. 2.

Die Gemeinde Zalaszántó ist mit einer herrlichen Landschaft umgeben. Hier im Szántói Becken treffen sich der Dolomit und der Kalkstein im Keszthelyer Gebirge mit dem Süd Bakony und das Basaltvulkan-Gebiet des Balaton Oberlandes. Südlich erheben sich die Ruinen der Burg Rezi und nordöstlich der Burg Tátika. Das Gebiet gehört seit 1997 zum Balaton-Oberland Nationalpark. Die erste Urkunde von Zalaszántó stammt aus 1236. Die Ortschaft Zamto (Zamtow) überließ Bischof Zaland der Veszprémer Kirche in der zweiten Hälfte des XIII. Jahrhunderts. Der Name der Ortschaft - Szántó - ist aus dem Verb "szánt" (pflügen) abgeleitet und weist darauf hin, dass die Bewohner Bauern, Diener und Knechte waren. Im XV. Jahrhundert war Zalaszántó ein Gerichtssitz des Komitats Zala. Zu dieser Zeit wurde es eine Landstadt. Zu seinem Bezirk gehörten mehrere Ortschaften (Zsid, Rezi, Kovács, Hidegkút). Die Ortschaft wurde während der türkischen Eroberung vernichtet. Seit dem XVIII. Jahrhundert war die Ortschaft Besitztum der Festetics Familie. Im XX. Jahrhundert gab es sowohl Dampf als auch Wassermühlenim Dorf, 1930 wurde der Handwerkerverein gegründet.

Die Kotsy Wassermühle befindet sich in einer Gasse neben der "Tátika presszó" (Tátika Kneipe).

Rückblick:
Die Wassermühle von János Major ging in den Besitzt von Nándor Kotsy im Laufe des XX. Jahrhunderts über, daher der Name. Das Mühlenrad wurde vom Kovácsi- oder dem Zerna Bach angetrieben. Das Gebäude wurde Anfang der 1950er Jahren umgebaut, aber die geplante, moderne Mahltechnologie ist nicht zustande gekommen. Nur eine Schrotmaschiene wurde eingebaut, so verrichtete die Mühle fortan nur das Schroten. Diese wurde mit einem oberschlächtigen Wasserrad angetrieben, dann mit Motorkraft, später elektrisch. 1960 hörte man auch mit dem Mahlen auf. Das vernachlässigte Gebäude kaufte die Balaton-Oberland Nationalpark Direktion im Januar 2000 im Rahmen einer ungarisch- schweizerischen Kooperation. Mit Unterstützung des Ministeriums für Umweltschutz und Wasserwesen brachte man 2004 ein Besucherzentrum zustande.

Schon gewusst?
· 1876 betrieb man hier vier Wassermühlen und eine Ölmühle zusammen
· nach den frühen Beschreibungen stand schon während der türkischen Eroberung an Stelle der heutigen Kotsy Mühle
eine Wassermühle
· Pfingsten ist der Tag der Müller

Einrichtungen der Mühle:
1. Handbohrmaschine mit Schwungrad
2. 1000er Mehlrührmaschine
3. HSCS Zweitakt-Dieselmotor
4. Wasserrad (3,5 m Durchmesser)
5. 200 kg Waage mit Laufgewicht
6. Getreidebrecher "Ganz"
7. Kraftübertragungstechnik
8. Getreideschälmaschine
9. Getreidereinigungsmaschine
10. Schneckentrieur (Saatgutreinigung)
11. Prismensieb für Sortierung des Mahlgutes
12. Tisch für Mehlabsackung
13. Getreide und Mehlgut Transportierter

Der unter Gründung stehende Bakony-Balaton Geopark umfasst auch diesen Schauplatz und dessen weitere Umgebung.


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