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Landschaftsschutzgebiet Hoher-Bakony 
Der Bakonywald bzw. das Bakonygebirge (deutsch auch „Buchenwald“) ist eine Hügellandschaft in Zentralungarn im Komitat Veszprém nördlich des Plattensees.

Bedeutende Städte im Bakonywald sind u. a. Veszprém  (Wesprim, Weißbrunn), Ajka (Eikau), Várpalota, Zirc und Mór (Moor). Das Gebirge besteht vorwiegend aus Kalkstein und Dolomit. Ferner kommen Bauxit, Mangan und Braunkohle vor. Die höchste Erhebung ist mit 704 m der Kőris.

Die Wälder setzen sich vor allem aus Laubbaumarten, wie Esche (Fraxinus exelsior), Spitzahorn (Acer platanoides), Bergahorn (Acer pseudoplatanus), Sommerlinde (Tilia platyphyllos), Winterlinde (Tilia cordata), sowie der Vogel-Kirsche (Prunus avium) zusammen. Ab einer Höhe von über 500 m verschiebt sich die Zusammensetzung hin zu Berg-Ulme (Ulmus glabra), Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus) und Esche (Fraxinus exelsior). Typisch für diese Wälder ist das Ausdauernde Silberblatt (Lunaria redviva), das Blasse Knabenkraut (Orchis pallens), sowie der Hirschzungenfarn (Asplenium scolopendrium), welcher den besonderen Wert dieser Wälder aufzeigt. In diesen zum Teil sehr dichten Wäldern  kommt der seltene Weißrückenspecht (Dendrocopos leucotos), der stimmbegabte, der an den Wald angepasste Schwarzstorch (Ciconia nigra), sowie der Kolkrabe (Corvus corax) vor. Außerdem gibt es in den Bereichen mit Rotbuchenbeständen (Fagus sylvatica) den stark giftigen Lorbeer-Seidelbast (Daphne laureola), sowie den auf die Buchen angewiesenen Alpenbock (Rosalia alpina). Auf kalkfreien, montanen Wiesen ist das Holunder-Knabenkraut (Dactylorhiza sambucina) zu sehen. In den Bergbächen der Steinkrebs (Austropotamobius torrentium) und in Tümpeln oder Bergseen der Bergmolch (Triturus alpestris).

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