Keszthely-Gebirge

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Das Keszthely-Gebirge ist reich an geologischen Schätzen. Jedoch ist der größte Teil des Dolomit- und Basaltblocks mit Wäldern bedeckt, in denen aufgrund der speziellen ökologischen Verhältnisse bestimmte Pflanzen und Tiere beobachtet werden können.

Insekten
Die bedeutensten Käferfamilien mit ihren Arten sind, unter den Schnellkäfern (Elateridae) der Stenagostus rufus, unter den Laufkäfern (Carabidae) der xerophile Blauviolette Waldlaufkäfer (Carabus problematicus) und die in den Buchenwäldern vorkommende Goldleiste (Carabus violaceus). Aus der Familie der Schröter (Lucanidae) zu der auch Hirschkäfer gehören, ist der der Balkenschröter (Dorcus parallelipipedus), welcher auf alte Laubwälder angewiesen ist, zu erwähnen. Aus der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) sind die wichtigsten, der sich ausschließlich von bestimten Lerchenspornarten (wie Hohler Lerchensporn (Corydalis cava), Mittlerer Lerchensporn (Corydalis intermedia) und Gefingertem Lerchesporn (Corydalis solida)) ernährende Schwarze Apollo (Parnassius mnemosyne) aus der Familie der Ritterfalter (Papilionidae). Sowie aus der gleichen Familie der Osterluzeifalter (Zerynthia polyxena), welcher auf Pfeifenblumen (Aristolochia), wie die Gewöhnliche Osterluzei (Astristolochia clematitis) angewiesen ist. Aus der Familie der Bläulinge (Lycaenidae) kommt als wichtigste Art der Östliche Feuerfalter (Thersamonia thersamon) vor.

Vögel
Typisch aufgrund des Vorkommens von Rotbuchen (Fagus sylvatica), ist der Schwarzspecht (Dryocopus martius) und der auf einen hohen Anteil von Totholz angewiesene Kleinspecht (Dendrocopos minor), sowie der auf Ameisen spezialisierte Grünspecht (Picus viridis). Der in die Familie der Nachtschwalben (Caprimulgidae) gehörende und hier vorkommende Ziegenmelker(Caprimulgus europaeus) ist auch europaweit eine seltene Art. Häufige Arten hingegen sind die Misteldrossel (Turdus viscivorus), der Mäusebussard (Buteo buteo), sowie der Wespenbussard (Pernis apivorus).

Säugetiere
Das Gebiet enthält außerdem wertvolle Habitate für Fledermäuse. Die Überwinterungsquartiere und Wochenstuben in Höhlen, werden von der in Deutschland seltenen, hier jedoch noch häufigen, zu der Familie der Hufeisennasen (Rhinolophidae) gehörenden Kleinen Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros) genutzt. Die hier seltene Bechsteinfledermaus (Myotis bechsteinii) aus der Familie der Glattnasen (Vespertilionidae), profitiert von dem hohen Totholzanteil der Laubwälder, da sie Astlöcher als Ruhehabitat und den Wald selbst als Nahrungsquelle benötigt. Die Wimpernfledermaus (Myotis emarginatus) und das Braune Langohr (Plecotus auritus) aus der gleichen Familie sind ebenfalls selten. Obwohl die Individuenzahl rückläufig ist, kann man immer noch den Siebenschläfer (Glis glis), sowie die Haselmaus (Muscardinus avellanarius) als Vertreter der Familie der Bilche (Gliridae) vorfinden. Neben dem Steinmarder (Martes fiona) als Kulturfolger, lebt hier in den abgeschiedenen Bereichen auch der Baummarder (Martes martes), welcher auf die vielen Strukturen der Wälder angewiesen ist.

Flora
Der größte botanische Wert des Gebietes ist die Frühlingsmargarite (Doronicum orientale), aber auch Orchideearten wie Fliegen-Ragwurz (Ophrys insectifera), Adriatische Riemenzunge (Himantoglossum adriatikum) und das Purpur-Knabenkraut (Orchis purpurea), kommen hier auf Magerrasen vor. Auch hier ist der Diptam (Dictamnus albus) verbreitet. Andere vorkommende Arten sind die Zwerg-Schwertlilie (Iris pumila), die Große Kuhschelle (Pulsatilla grandis), das Weiße Waldvöglein (Cephalanthera damasonium) und der Braunrote Stendelwurz (Epipactis atrorubens).

In der streng geschützten, mit Tropfsteinen verzierten Csodabogyós-Höhle kann eine Abenteuertour unternommen werden; natürlich nur mit Fachführung und in Overallkleidung.

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Details sind über die Links der einzelnen Schauplätze zu erfahren.
Über die Naturschätze des Gebietes informiert außerdem auf ungarisch und englisch der “Pele Apó” Lehrpfad.
Fachführung können ebenfalls in Anspruch genommen werden (Tel.: 87 /555-291, bfnp@bfnp.kvvm.hu).

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